In den Sommermonaten, vor allem im Juni und Juli, erscheinen manchmal über dem Nordhorizont dünne Schleierwolken, die am weitgehend dunklen Dämmerungshimmel zu leuchten scheinen. Diese Leuchtenden Nachtwolken (engl. noctilucent clouds, kurz NLC) befinden sich deutlich höher als gewöhnliche Wolken, in einer Höhe von etwa 83 km. Mitunter sind winzige Staubpartikel erforderlich, damit Wasserdampf kondensieren kann und sich so Wolken bilden können. Wichtig sind ferner besonders tiefe Temperaturen in dieser Atmosphärenschicht, der Mesopause. Wegen der großen Höhe der Wolken werden sie noch von der Sonne beschienen, wenn diese am Beobachtungsort schon längst untergegangen ist.
Besonders reizvoll sind neben den perlmuttartigen Lichteffekten die feinen, oft wellenartigen Strukturen in den Wolken.
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