Führungen

Die öffentlichen Führungen sind kostenlos. Sie finden nur bei klarem Himmel statt.
Kurzfristige Änderungen möglich.
Bitte beachten Sie: Bei den Veranstaltungen der Sternwarte steht die Beobachtung der Himmelsobjekte durch die Fernrohre im Mittelpunkt. Dazu sind natürlich geeignete Wetter-Verhältnisse erforderlich. Bei bedecktem Himmel, oder auch wenn kleine Wolkenlücken nur einen kurzzeitigen Blick auf Mond oder Sterne freigeben, ist eine Veranstaltung nicht möglich und der Beobachtungsabend muss leider ausfallen.
Wir bitten um Verständnis für diese Vorgehensweise.
Bitte denken Sie auch an ausreichend warme Kleidung, da es nachts recht kühl werden kann, nicht nur im Winter.

Führungen bis September 2018

Mittwoch, 30. Mai, 22:00 Uhr
Referenten: Hattinger/Mayer
Jetzt, Ende Mai, wird es spät dunkel, so dass wir uns bei der Beobachtung auf hellere Himmelsobjekte konzentrieren müssen. Da zudem der voll beleuchtete Mond den Himmel aufhellen wird, beginnen wir unseren Beobachtungsabend mit einer eingehenden Erklärung der interessantesten Sternbilder des Frühlingshimmels. Danach richten wir unser Linsenteleskop auf Jupiter, den größten Planeten in unserem Sonnensystem. Auf ihm werden Wolkenbänder und Stürme gewaltigen Ausmaßes sichtbar sein. Zum Schluss beobachten wir den prächtigen Kugelsternhaufen M13 im Herkules. Hunderttausende Sterne leuchten und kreisen hier auf engstem Raum, ohne je aneinander zu stoßen.

Aufgrund der sehr spät einsetzenden Dunkelheit und derzeit geringer Sonnenaktivität werden von Anfang Juni und bis Mitte Juli keine Beobachtungen durchgeführt.

Mittwoch, 18. Juli, 21:30 Uhr
Referent: Hattinger
Bereits in der frühen Dämmerung können wir heute die zunehmende Mondsichel mit unserem Linsenteleskop beobachten. Wir zeigen Ihnen die „Meere“, Krater und Gebirge unseres Trabanten und erklären deren Entstehung vor vielen Millionen Jahren. Anschließend stellen wir den „König der Planeten“ Jupiter ein und gehen auf die Suche nach dessen vier hellsten Monden, die bereits Galileo Galilei mit seinem recht bescheidenen Fernrohr erkennen konnte. Auch die berühmten Wolkenbänder Jupiters können Sie bei uns studieren. Schwieriger wird dies am Planeten Saturn, den wir als nächstes betrachten wollen. Er beeindruckt dafür mit dem prächtigsten Ringsystem im gesamten Sonnensystem.
Mittwoch, 25. Juli, 21:30 Uhr
Referenten: Klemm/ Sch.
Der fast volle Mond beleuchtet heute den Nachthimmel, so dass uns lichtschwache Objekte verwehrt sind. Daher beginnen wir mit einer eingehenden Beobachtung des großen und hellen Gasplaneten Jupiter. Auf ihm werden Wolkenbänder und Stürme gewaltigen Ausmaßes sichtbar sein. Anschließend widmen wir uns dem Saturn mit seinem prächtigen Ringsystem. Wenn später der Mond ausreichend hoch am Himmel steht, werden wir unser leistungsstarkes Linsenfernrohr auf ihn richten und uns seine Meere und Krater mit hoher Vergrößerung ansehen. Besonderes Augenmerk schenken wir dabei den jungen Strahlerkratern Kopernikus und Tycho und dem Riesenkrater Clavius.
Freitag, 27. Juli Mondfinsternis über Passau (Abenddämmerung, Südosten)
Mittwoch, 1. August, 22:00 Uhr
Referenten: Klemm/ Sch.
Wir beginnen unseren heutigen Beobachtungsabend mit einer kurzen Erklärung der interessantesten Sternbilder des Sommerhimmels. Danach richten wir unser Linsenteleskop auf Jupiter, den größten Planeten in unserem Sonnensystem, der uns Wolkenbänder und Stürme gewaltigen Ausmaßes zeigen wird. Anschließend widmen wir uns dem Saturn mit seinem prächtigen Ringsystem. Wenn es ausreichend dunkel geworden ist, beobachten wir mit dem großen Spiegelteleskop den prächtigen Kugelsternhaufen M13 im Herkules. Hunderttausende Sterne leuchten und kreisen hier auf engstem Raum, ohne je aneinander zu stoßen. Auch M57, der Ringnebel in der Leier, das diffuse Nachleuchten einer zurückliegenden Sternexplosion, steht auf dem Programm.
Mittwoch, 8. August, 22:00 Uhr
Referenten: Steimer/Deckwerth
Wir beobachten auch heute zunächst wieder die prächtigen Gasriesen Jupiter und Saturn. Anschließend zeigen wir Ihnen den wunderschönen offenen Sternhaufen M11, der aufgrund seiner Sternenstruktur als „Wildentenhaufen“ bekannt ist, und erklären das diffuse Nachleuchten zurückliegender Sternexplosionen anhand der Nebel M27 im Sternbild Füchschen und M57 in der Leier. Auch werden wir die spektakulären Kugelsternhaufen M5 im Sternbild Schlange und M13 im Herkules mit unserem großen Spiegelteleskop einstellen. Abertausende Sterne stehen hier jeweils dicht gedrängt beieinander und ergeben zusammen einen imposanten Anblick.
Mittwoch, 15. August, 22:00 Uhr
Referenten: Steimer/Deckwerth
Wir wiederholen das Programm der Vorwoche und beobachten zunächst den Gasplaneten Jupiter mit seinen vier galileischen Monden und den Ringplaneten Saturn. Anschließend zeigen wir Ihnen den wunderschönen offenen Sternhaufen M11, der aufgrund seiner Sternenstruktur als „Wildentenhaufen“ bekannt ist, und erklären das diffuse Nachleuchten zurückliegender Sternexplosionen anhand der Nebel M27 im Sternbild Füchschen und M57 in der Leier. Auch werden wir die spektakulären Kugelsternhaufen M5 im Sternbild Schlange und M13 im Herkules mit unserem großen Spiegelteleskop einstellen. Abertausende Sterne stehen hier jeweils dicht gedrängt beieinander und ergeben zusammen einen imposanten Anblick.
Mittwoch, 22. August, 21:30 Uhr
Referenten: Hattinger/Mayer
Der fast volle Mond beleuchtet heute den Nachthimmel, so dass uns lichtschwache Objekte verwehrt sind. Daher beginnen wir mit der Beobachtung des großen und hellen Gasplaneten Jupiter und seiner vier galileischen Monde. Anschließend widmen wir uns dem Saturn mit seinem prächtigen Ringsystem. Wenn später der Mond ausreichend hoch am Himmel steht, werden wir unser leistungsstarkes Linsenfernrohr auf ihn richten und uns seine Meere und Krater mit hoher Vergrößerung ansehen. Besonderes Augenmerk schenken wir dabei den jungen Strahlerkratern Kopernikus und Tycho und dem Riesenkrater Clavius. Ist die Luft ruhig, so können wir abschließend einen Blick auf den kleinen Mars wagen und versuchen, einige seiner Oberflächendetails zu erspähen.
Mittwoch, 29. August, 21:00 Uhr
Referenten: Hattinger/Mayer
Der „König der Planeten“ Jupiter steht nur mehr tief im Südwesten, so dass wir uns heute gleich zu Beginn unserer Führung dem Saturn und seinem imposanten Ring widmen wollen. Die Cassinische Teilung des feinen Ringsystems sollte bei genauem Hinsehen ins Auge fallen. Nach einer kurzen Erklärung der Sommersternbilder können wir ferner einen Blick auf den kleinen Mars wagen und versuchen, einige seiner Oberflächendetails zu erspähen. Auch der große Kugelsternhaufen M13 im Sternbild Herkules kann bei klarem Himmel trotz des bald aufgehenden Mondes beobachtet werden.
Mittwoch, 5. September, 21:00 Uhr
Referenten: Klemm/ Sch.
Wir beginnen unsere Sternenführung mit der Beobachtung des großen Gasplaneten Saturn und dessen imposanten Ringsystems. Die Cassinische Teilung des feinen Rings sollte bei genauem Hinsehen ins Auge fallen. Nach einer kurzen Erklärung der Sommersternbilder können wir ferner einen Blick auf den kleinen Mars wagen und versuchen, einige seiner Oberflächendetails zu erspähen. Wenn es dann richtig dunkel geworden ist, richten wir unser Spiegelteleskop auf die lichtschwächeren Objekte außerhalb unseres Sonnensystems. Wir beobachten den großen Kugelsternhaufen M13 im Sternbild Herkules, den Ringnebel M57 in der Leier und den Cirrus-Nebel im Sternbild Schwan. Durch ein spezielles Filterglas erkennen Sie die faserigen Sauerstoffwolken einer einstigen Supernova-Explosion.
Mittwoch, 12. September, 21:00 Uhr
Referenten: Klemm/ Sch.
Wir wiederholen das Programm der Vorwoche und beginnen unsere Sternenführung mit der Beobachtung des großen Gasplaneten Saturn und dessen imposanten Ringsystems. Nach einer kurzen Erklärung der Sommersternbilder können wir einen Blick auf den kleinen Mars wagen und versuchen, einige seiner Oberflächendetails zu erspähen. Später richten wir unser Spiegelteleskop auf die lichtschwächeren Objekte außerhalb unseres Sonnensystems. Wir beobachten den Wildentenhaufen M11, den großen Kugelsternhaufen M13 im Sternbild Herkules, den Ringnebel M57 in der Leier und den Cirrus-Nebel im Sternbild Schwan. Durch ein spezielles Filterglas erkennen Sie die faserigen Sauerstoffwolken einer einstigen Supernova-Explosion.
Mittwoch, 19. September, 20:30 Uhr
Referenten: Steimer/Deckwerth
Der Mond ist heute das zentrale Objekt unserer Beobachtungen. Bevor wir uns seinen vielfältigen Oberflächenformen widmen, sollten wir unbedingt auch einen Blick auf die Planeten Saturn mit seinem imposanten Ring und auf Mars werfen. Mars steht in diesem Sommer der Erde besonders nah und offenbart bei ruhiger Luft bereits mehrere seiner Oberflächendetails. Interessant dürfte es sein, die nördliche Polkappe zu erspähen. Diese besteht hauptsächlich aus gefrorenem Kohlendioxid, aber auch etwas Wasser. Die orange-rötliche Färbung des Mars stammt übrigens vom Rost (Eisenoxid), der sich über seine gesamte Oberfläche verteilt hat.
Mittwoch, 26. September, 20:00 Uhr
Referenten: Steimer/Deckwerth
Der noch fast volle Mond beleuchtet heute den Nachthimmel, so dass uns lichtschwache Objekte verwehrt bleiben. Daher beginnen wir unser Programm mit einer eingehenden Beobachtung der Planeten Saturn mit seinem imposanten Ring und Mars. Mars steht in diesem Sommer der Erde besonders nah und offenbart bei ruhiger Luft bereits mehrere seiner Oberflächendetails. Interessant dürfte es sein, die nördliche Polkappe zu erspähen. Diese besteht hauptsächlich aus gefrorenem Kohlendioxid, aber auch etwas Wasser. Die orange-rötliche Färbung des Mars stammt übrigens vom Rost (Eisenoxid), der sich über seine gesamte Oberfläche verteilt hat.

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