Führungen

Die öffentlichen Führungen sind kostenlos. Sie finden nur bei klarem Himmel statt.
Kurzfristige Änderungen möglich.
Bitte beachten Sie: Bei den Veranstaltungen der Sternwarte steht die Beobachtung der Himmelsobjekte durch die Fernrohre im Mittelpunkt. Dazu sind natürlich geeignete Wetter-Verhältnisse erforderlich. Bei bedecktem Himmel, oder auch wenn kleine Wolkenlücken nur einen kurzzeitigen Blick auf Mond oder Sterne freigeben, ist eine Veranstaltung nicht möglich und der Beobachtungsabend muss leider ausfallen.
Wir bitten um Verständnis für diese Vorgehensweise.
Bitte denken Sie auch an ausreichend warme Kleidung, da es nachts recht kühl werden kann, nicht nur im Winter.

Führungen April bis Mai 2018

Mittwoch, 4. April, 21:00 Uhr
Referenten: Steimer/Deckwerth
Wir beginnen unsere heutigen Beobachtungen mit dem hellen offenen Sternhaufen M35 in den Zwillingen, in dessen Nähe sich der planetarische Nebel NGC2392, bekannt als Eskimonebel, befindet. Dieser kleine Nebel ist der Überrest einer gewaltigen Sternexplosion, die sich vor etwa 10.000 Jahren ereignet hat. Auch der prächtige Kugelsternhaufen M3 kann gezeigt werden. Frühling ist bekanntlich Galaxienzeit. Um diese in Millionen von Lichtjahren Entfernung befindlichen Sterneninseln gut erkennen zu können, bedarf es einer wirklich klaren Nacht. M81 und M82, NGC2903 und das Galaxienpaar M65/M66 stehen bei geeigneten Bedingungen auf dem Programm.
Mittwoch, 11. April, 21:00 Uhr
Referenten: Steimer/Deckwerth
Wir wiederholen heute das Programm der Vorwoche und beginnen unsere Beobachtungen mit dem hellen offenen Sternhaufen M35 in den Zwillingen, in dessen Nähe sich der planetarische Nebel NGC2392, bekannt als Eskimonebel, befindet. Dieser kleine Nebel ist der Überrest einer gewaltigen Sternexplosion, die sich vor etwa 10.000 Jahren ereignet hat. Auch der prächtige Kugelsternhaufen M3 kann gezeigt werden. Frühling ist bekanntlich Galaxienzeit. Um diese in Millionen von Lichtjahren Entfernung befindlichen Sterneninseln gut erkennen zu können, bedarf es einer wirklich klaren Nacht. M81 und M82, NGC2903 und das Galaxienpaar M65/M66 stehen bei geeigneten Bedingungen auf dem Programm.
Mittwoch, 18. April, 21:30 Uhr
Referenten: Hattinger/Mayer
Die schmale Mondsichel und daneben die gelblich leuchtende Venus zieren anfangs noch den Himmel tief im Westen. Das lädt zu einer ausgiebigen Erklärung der interessantesten Sterbilder des Frühlingshimmels ein. Danach wenden wir uns weiter entfernten Objekten zu und stellen mit unseren Teleskopen den hellen offenen Sternhaufen M35 in den Zwillingen ein. Anschließend versuchen wir den Kugelsternhaufen M3 im Bootes in tausende Einzelsterne aufzulösen. Nachdem uns das gelungen ist bewundern wir die eindrucksvolle Galaxie M82 im Großen Bären und gehen schließlich auf die Suche nach lichtschwächeren Galaxien in der Gegend des Sternbilds des Löwen.
Mittwoch, 25. April, 21:30 Uhr
Referenten: Hattinger/Mayer
Der fast volle Mond dominiert heute mit seiner Strahlkraft den gesamten Nachthimmel. Daher beginnen wir mit der Vorstellung einiger markanter Sternbilder und gehen dann in eine eingehende Beobachtung des Mondes über. Wir werden uns seine Meere, Gebirge, Krater und Rillen mit hoher Vergrößerung im Teleskop ansehen. Besonderes Augenmerk schenken wir den jungen Strahlerkratern Kopernikus und Tycho. Später können wir auch einen Blick auf den Gasriesen Jupiter werfen, dessen verschiedenfarbigen Wolkenbänder uns nicht verborgen bleiben werden und dessen vier Galileischen Monde sich wieder ein hübsches Stelldichein geben werden.
Mittwoch, 2. Mai, 21:30 Uhr
Referenten: Klemm/Sch.
In der ersten Stunde unserer heutigen Beobachtungen widmen wir uns dem prächtigen Kugelsternhaufen M3 im Bootes, den wir in tausende Einzelsterne auflösen können. Danach bewundern wir die eindrucksvolle Galaxie M82 im Großen Bären und gehen schließlich auf die Suche nach lichtschwächeren Galaxien in der Gegend des Sternbilds des Löwen. Sobald der fast volle Mond aufgeht, wird der Himmel zu hell für solche Unternehmungen und wir beobachten stattdessen den Gasriesen Jupiter mit seinen verschiedenfarbigen Wolkenbändern und seinen berühmten Galileischen Monden.
Mittwoch, 9. Mai, 22:00 Uhr
Referenten: Klemm/Sch.
Frühling ist bekanntlich Galaxienzeit. Um diese in Millionen von Lichtjahren Entfernung befindlichen Sterneninseln gut erkennen zu können, bedarf es einer wirklich klaren Nacht. Das Galaxienpaar M81 und M82, NGC2903 und M65/M66 stehen bei geeigneten Bedingungen auf dem Programm. Auch die prächtigen Kugelsternhaufen M3 und M13 können heute gezeigt werden. Sie werden staunen, wie sich in unserem großen Spiegelteleskop hunderttausende Sterne auf scheinbar engstem Raum tummeln, ohne je aneinander zu stoßen – ein unvergesslicher Anblick.
Mittwoch, 16. Mai, 22:00 Uhr
Referenten: Steimer/Deckwerth
Im Sternbild Großer Wagen bzw. Großer Bär und im Sternbild Jungfrau befinden sich eine Reihe von Galaxien. An erster Stelle steht heute das schöne Galaxienpaar M81 und M82, das sich in etwa 12 Millionen Lichtjahren Entfernung von uns befindet. M82 ist u.a. bekannt geworden, als darin im Januar 2014 plötzlich eine Supernova hell aufleuchtete. Weitere Galaxien stellen wir bei geeigneten Bedingungen in der Folge ein. Besonders beeindruckt werden Sie von den Kugelsternhaufen M3 und M13 sein, welche von unseren Teleskopen in tausende von Einzelsternen aufgelöst werden. Gegen Ende unserer Beobachtungen zeigen wir den Riesenplaneten Jupiter mit seinen Wolkenbändern und Monden, und wir erklären die interessantesten Sternbilder des Frühlingshimmels.
Mittwoch, 23. Mai, 22:00 Uhr
Referenten: Steimer/Deckwerth
Der kräftig leuchtende Mond dominiert heute mit seiner Strahlkraft den gesamten Nachthimmel. Daher beginnen wir mit der Vorstellung einiger markanter Sternbilder und einer eingehenden Beobachtung des Mondes. Wir werden uns seine Meere und Krater mit hoher Vergrößerung im Teleskop ansehen. Besonderes Augenmerk schenken wir dabei den jungen Strahlerkratern Kopernikus und Tycho und dem Riesenkrater Clavius. Wenn später der Planet Jupiter hoch am Himmel steht, werden wir unser leistungsstarkes Linsenfernrohr auf diesen „König der Planeten“ richten und dessen Monde und verschiedenfarbige Wolkenbänder bestaunen.
Mittwoch, 30. Mai, 22:00 Uhr
Referenten: Hattinger/Mayer
Jetzt, Ende Mai, wird es spät dunkel, so dass wir uns bei der Beobachtung auf hellere Himmelsobjekte konzentrieren müssen. Da zudem der voll beleuchtete Mond den Himmel aufhellen wird, beginnen wir unseren Beobachtungsabend mit einer eingehenden Erklärung der interessantesten Sternbilder des Frühlingshimmels. Danach richten wir unser Linsenteleskop auf Jupiter, den größten Planeten in unserem Sonnensystem. Auf ihm werden Wolkenbänder und Stürme gewaltigen Ausmaßes sichtbar sein. Zum Schluss beobachten wir den prächtigen Kugelsternhaufen M13 im Herkules. Hunderttausende Sterne leuchten und kreisen hier auf engstem Raum, ohne je aneinander zu stoßen.
Öffentliche Beobachtungsabende im Juni und im Juli:
Aufgrund der sehr spät einsetzenden Dunkelheit werden im Juni und im Juli keine nächtlichen Beobachtungen durchgeführt. Jedoch beabsichtigen wir stattdessen bei wolkenlosem Himmel jeweils am Mittwoch, immer um 19 Uhr, die Beobachtung der Sonne mit speziellen und sicheren Filteranlagen am Teleskop anzubieten. Flecken und Explosionen können Sie damit gefahrlos sehen. Bitte niemals ohne zugelassene Filteranlage in die Sonne blicken – sofortige Erblindungsgefahr!

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