Führungen

Die öffentlichen Führungen sind kostenlos. Sie finden nur bei klarem Himmel statt.
Kurzfristige Änderungen möglich.
Bitte beachten Sie: Bei den Veranstaltungen der Sternwarte steht die Beobachtung der Himmelsobjekte durch die Fernrohre im Mittelpunkt. Dazu sind natürlich geeignete Wetter-Verhältnisse erforderlich. Bei bedecktem Himmel, oder auch wenn kleine Wolkenlücken nur einen kurzzeitigen Blick auf Mond oder Sterne freigeben, ist eine Veranstaltung nicht möglich und der Beobachtungsabend muss leider ausfallen.
Wir bitten um Verständnis für diese Vorgehensweise.
Bitte denken Sie auch an ausreichend warme Kleidung, da es nachts recht kühl werden kann, nicht nur im Winter.


Die Sternwarte Passau-Oberhaus ist nach längerer Schließung, insbesondere wegen städtischer Bauarbeiten aber auch wegen Renovierung der Sternwarte, nun ab 11. Oktober wieder jeden Mittwoch (bei klarem Himmel) geöffnet.

Die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Sternwarte haben mit finanzieller Unterstützung durch die Stadt Passau und dem Bayerischen Jugendherbergsverband sowie erheblichen Eigenleistungen die Sternwarte in der Zeit der Schließung renoviert. Hauptgegenstand der Investitionen waren die völlige Neugestaltung des Hauptinstrumentes der Sternwarte, dem 50cm-Spiegelteleskop.

Sternwarte

Führungen Oktober bis Dezember 2017

Mittwoch, 11. Oktober, 20:00 Uhr
Referent: Klemm
Bei klarem Himmel beobachten wir heute den wunderschönen Sternhaufen M11 im Sternbild Schild. Es handelt sich um einen offenen Sternhaufen innerhalb unserer Milchstraße, der auch als Wildentenhaufen bekannt ist. Das diffuse Nachleuchten zurückliegender Sternexplosionen zeigen wir Ihnen anhand des Nebels M27 im Sternbild Füchschen und des Nebels M57 in der Leier. Auch schwenken wir zu den Kugelsternhaufen M13 im Sternbild Herkules und zu M2 im Wassermann. Abertausende Sterne stehen hier jeweils dicht gedrängt beieinander und ergeben zusammen einen imposanten Anblick im großen Spiegelteleskop.
Mittwoch, 18. Oktober, 20:00 Uhr
Referenten: Steimer/Deckwerth
Es ist Neumond, und daher kann die Nacht gut für die Beobachtung lichtschwacher Objekte genutzt werden. Wir beobachten heute den wunderschönen Sternhaufen M11 und zeigen Ihnen das diffuse Nachleuchten zurückliegender Sternexplosionen anhand der Nebel M27 im Sternbild Füchschen und M57 in der Leier. Auch werden wir die spektakulären Kugelsternhaufen M13 im Herkules und M2 im Sternbild Wassermann einstellen. Abertausende Sterne stehen hier jeweils dicht gedrängt beieinander und ergeben zusammen einen imposanten Anblick im großen Spiegelteleskop. Der außergewöhnlich schöne Doppelsternhaufen h+chi im Sternbild Perseus markiert den Schlusspunkt unseres heutigen Beobachtungsabends.
Mittwoch, 25. Oktober, 20:00 Uhr
Referenten: Steimer/Deckwerth
Den Beginn unserer Beobachtungen widmen wir unserem Erdtrabanten, dem Mond. Da dieser heute sichelförmig erscheint, zeigen sich Strukturen auf dessen Oberfläche wie Krater und Berge besonders kontrastreich und prägnant. Danach beobachten wir die spektakulären Kugelsternhaufen M13 im Herkules und M2 im Sternbild Wassermann. Das diffuse Nachleuchten zurückliegender Sternexplosionen erklären wir anhand des Nebels M27 im Sternbild Füchschen und des Nebels M57 in der Leier. Der außergewöhnlich schöne Doppelsternhaufen h+chi im Sternbild Perseus rundet unser Beobachtungsprogramm ab.
Mittwoch, 1. November, 20:00 Uhr
Referenten: Hattinger/Mayer
Der fast volle Mond dominiert heute mit seiner Strahlkraft den gesamten Nachthimmel. Daher beginnen wir mit der Vorstellung einiger markanter Sternbilder und einer eingehenden Beobachtung unseres nahen Trabanten. Besonderes Augenmerk schenken wir dem jungen Strahlerkrater Tycho, bei dessen Entstehung Gesteinsmaterial über die halbe Mondoberfläche geschleudert wurde. Auch die weit entfernten Planeten Uranus und Neptun können heute ebenso wie der farbenprächtige Doppelstern Albireo beobachtet werden.
Mittwoch, 8. November, 20:00 Uhr
Referenten: Hattinger/Mayer
Heute beobachten wir zunächst den Kugelsternhaufen M2 im Sternbild Wassermann, der sich aus hunderttausenden Sternen zusammensetzt, die von unserem großen Spiegelteleskop in Abertausende Einzelsterne aufgelöst werden. Das diffuse Nachleuchten zurückliegender Sternexplosionen zeigen wir Ihnen anhand des Nebels M57 in der Leier und des riesigen Cirrus-Nebels im Sternbild Schwan. Der Cirrus-Nebel ist dabei so groß, dass wir Ihnen immer nur Ausschnitte daraus einstellen können. Die weit entfernten Planeten Uranus und Neptun runden das Beobachtungsprogramm ab.
Mittwoch, 15. November, 20:00 Uhr
Referent: Klemm
Unser heutiges Beobachtungsprogramm beginnen wir mit einem lange Zeit unbekannten Planeten unseres Sonnensystems: Uranus. Sein türkisfarbenes Leuchten erreicht uns aus einer Entfernung von etwa 3 Milliarden Kilometern. Danach widmen wir uns dem Nachleuchten zurückliegender Sternexplosionen und stellen den gewaltigen Cirrus-Nebel im Sternbild Schwan in unserem großen Teleskop ein. Durch ein spezielles Filterglas erkennen Sie die faserigen Sauerstoffwolken der einstigen Supernova-Explosion. Der Kleine Hantelnebel M76 erscheint im Vergleich dazu winzig zu sein. Dennoch ist er ein sehr lohnendes Objekt. Auch den wundervollen Doppelsternhaufen h+chi im Sternbild Perseus lassen wir uns nicht entgehen.
Mittwoch, 22. November, 20:00 Uhr
Referent: Klemm
Wir wiederholen heute das Programm der Vorwoche und zeigen zu Beginn unserer Sternenführung den weit entfernten Gasplaneten Uranus. Danach widmen wir uns dem Nachleuchten zurückliegender Sternexplosionen und stellen den gewaltigen Cirrus-Nebel im Sternbild Schwan in unserem großen Teleskop ein. Durch ein spezielles Filterglas erkennen Sie die faserigen Sauerstoffwolken der einstigen Supernova-Explosion. Der Kleine Hantelnebel M76 erscheint im Vergleich dazu winzig zu sein. Dennoch ist er ein sehr lohnendes Objekt. Auch den wundervollen Doppelsternhaufen h+chi im Sternbild Perseus lassen wir uns nicht entgehen.
Mittwoch, 29. November, 20:00 Uhr
Referenten: Steimer/Deckwerth
Der fast volle Mond dominiert heute mit seiner Strahlkraft den gesamten Nachthimmel. Daher beginnen wir mit der Vorstellung einiger markanter Sternbilder und einer eingehenden Beobachtung unseres nahen Trabanten mit seinen Kratern, Bergen, Rillen und Tälern. Besonderes Augenmerk schenken wir den jungen Strahlerkratern Kopernikus und Tycho, bei deren Entstehung Gesteinsmaterial über die halbe Mondoberfläche geschleudert wurde. Auch die weit entfernten Planeten Uranus und Neptun können heute ebenso wie der farbenprächtige Doppelstern Albireo beobachtet werden.
Mittwoch, 6. Dezember, 20:00 Uhr
Referenten: Steimer/Deckwerth
Der immer noch fast volle Mond dominiert heute mit seiner Strahlkraft den gesamten Nachthimmel. Daher beginnen wir mit der Vorstellung einiger markanter Sternbilder und einer eingehenden Beobachtung unseres nahen Trabanten mit seinen Kratern, Bergen, Rillen und Tälern. Besonderes Augenmerk schenken wir den jungen Strahlerkratern Kopernikus und Tycho, bei deren Entstehung jeweils Gesteinsmaterial über die halbe Mondoberfläche geschleudert wurde. Auch die weit entfernten Planeten Uranus und Neptun können heute ebenso wie der farbenprächtige Doppelstern Albireo beobachtet werden.
Mittwoch, 13. Dezember, 20:00 Uhr
Referenten: Hattinger/Mayer
Wir beginnen heute unser Beobachtungsprogramm mit dem weit entfernten Gasplaneten Uranus. Danach schwenken wir auf den wundervollen Doppelsternhaufen h+chi im Sternbild Perseus. Hunderte von Sternen leuchten im Okular ähnlich wie kleine Diamanten und ergeben zusammen einen unvergesslichen Anblick. Nur unweit findet sich der planetarische Nebel M76. Explosionsartig abgestoßene Gaswolken erinnern uns hier auf das Verglühen eines alten, sonnenähnlichen Sterns im Sternbild Perseus. Wenn die Nacht fortgeschritten ist, kann schließlich der Große Orionnebel M42 aufgesucht werden. Hier bilden sich neue Sterne aus diffusen Wolken aus Gasen und Sternenstaub, die wir im Teleskop bewundern können.
Mittwoch, 20. Dezember, 20:00 Uhr
Referenten: Hattinger/Mayer
Wir wiederholen heute das Programm der Vorwoche und zeigen zu Beginn unserer Sternenführung den weit entfernten Gasplaneten Uranus. Danach schwenken wir auf den wundervollen Doppelsternhaufen h+chi im Sternbild Perseus. Hunderte von Sternen leuchten im Okular ähnlich wie kleine Diamanten und ergeben zusammen einen unvergesslichen Anblick. Nur unweit findet sich der planetarische Nebel M76. Explosionsartig abgestoßene Gaswolken erinnern uns hier auf das Verglühen eines alten, sonnenähnlichen Sterns im Sternbild Perseus. Wenn die Nacht fortgeschritten ist, kann schließlich der Große Orionnebel M42 aufgesucht werden. Hier bilden sich neue Sterne aus diffusen Wolken aus Gasen und Sternenstaub, die wir im Teleskop bewundern können.
Mittwoch, 27. Dezember, 20:00 Uhr
Referent: Klemm
Heute dominiert der zunehmende Mond den nächtlichen Himmel. In dieser Phase können seine Tiefebenen, Krater, Rillen und Gebirge gut beobachtet werden. Besonders interessant sind die durch Auswurfsmaterial von Asteroideneinschlägen entstandenen Strahlensysteme einiger großer Mondkrater. Bei der ansonsten störenden Aufhellung des Himmels bieten sich noch der Planet Uranus und helle Doppelsterne und Mehrfachsysteme zur Beobachtung an. Das Vierfach-System Theta im Sternbild Orion ist auch unter der Bezeichnung Trapez bekannt und wird gezeigt werden. Dieses Sternensystems liegt inmitten des Großen Orionnebels und trägt mit seinem elektromagnetisch aufgeladenen Sternenwind maßgeblich zum Aufleuchten des Nebels bei.

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